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Wissenswertes

Frage: Wie ist es mit der Problematik der Zugluft in kontrolliert belüfteten Räumen bestellt?


Frage: Wie werden Geruchsprobleme, die in der Küche, im Bad oder WC auftreten können, beseitigt? Wie lange dauert es, bis z.B. der Dunst nach dem Kochen abgezogen ist?

Frage: Wie gut ist die Lüftungsanlage hörbar? Können auch sehr sensible Menschen damit leben?

Frage: Darf man im Passivhaus Fenster öffnen? Gibt es in kontrolliert belüfteten Räumen überhaupt Fenster, die sich öffnen lassen?

Frage: Wie exakt lässt sich die Raumtemperatur in den verschiedenen Räumen den unterschiedlichen Wohn-Bedürfnissen anpassen?

Frage: Wie werden Allergien vermieden, bzw. sind Filter in den Anlagen eingebaut?

Frage: Wie wird das Problem der optimalen Luftfeuchtigkeit, die individuell verschieden sein kann, gelöst? Sind Luftbefeuchtungsgeräte integriert? Wie wird das geregelt?

Frage: Viele Menschen fürchten sich vor allzu komplexer Technik. Anlagen sollen möglichst automatisch und vom Menschen unbemerkt ihren Dienst verrichten. Was gibt es dazu zu sagen?

Frage: Ist so ein System für den Verbraucher noch zu warten, oder muss er bei jeder Kleinigkeit Rat beim teuren Spezialisten einholen (Kostenfrage)?


Frage: Kann sich in solchen Lüftungsleitungen im Lauf der Zeit nicht allerhand ansammeln? Wie ist es da um die Hygiene bestellt?


Frage: Kann man mit einer solchen Anlage im Sommer auch kühlen?

Frage: Wie sieht denn ein solches System überhaupt aus? Muss man im ganzen Haus Rohrleitungen und Lüftungsgitter akzeptieren?


Frage: Was passiert im Passivhaus in Krisensituationen – z.B. wenn der Strom ausfällt?


Frage: Müssen Passivhäuser immer diese schachtelartigen Formen haben?

Frage: Ist der Boden kalt?

Frage: Besteht die Möglichkeit, Passivhäuser zu besichtigen?

Frage: Was bedeutet PHPP? Wofür benötige ich das? Muss man es unbedingt haben?


Frage: Stimmt es, dass ein Passivhaus keine Heizung hat?

Frage: Ist es möglich, im Passivhaus einen Stückholzofen, Kachel- oder Fensterofen z.B. im Wohnraum zu errichten?


Frage: Ist es auch möglich, im Passivhaus eine Temperatur von z.B. 25°C zu erreichen?

Frage: Sehr oft werden Passivhäuser ohne Keller gebaut. Warum ist das so? Ist es nicht möglich, ein Passivhaus mit Keller zu bauen?

Frage: Ist es möglich auf einem Grundstück, welches oft in einer Nebelzone ist oder im Winter sehr wenig Sonne hat, ein Passivhaus zu bauen?

 

Frage: Wie ist es mit der Problematik der Zugluft in kontrolliert belüfteten Räumen bestellt?

Die Luftgeschwindigkeiten sind so gering, dass spürbare Luftbewegungen ausgeschlossen sind. Die Raumluftgeschwindigkeiten in Passivhäusern sind ohnedies niedriger, da im Vergleich zu konventionell errichteten Gebäuden keine Konvektion aufgrund hoher Temperaturdifferenzen (warme Heizkörper / kalte Glasflächen) besteht.

Nassräume und Nutzzonen haben eine erhöhte automatische Komfortlüftung. Küchengerüche verbreiten sich auch bei offenem Grundriss nicht in der Wohnung und sind nach kurzer Zeit schon nicht mehr spürbar. Um das Fett im Küchendunst abzuscheiden wird zusätzlich eine Dunstabzug-Umlufthaube mit einem Fettabscheidegrad von etwa 90 % empfohlen.

Aufgrund unserer Erfahrungen mit hunderten von Anlagen sind wir heute in der Lage, die Systeme so zu dimensionieren, dass der Bewohner den Unterschied zwischen EIN und AUS nicht hören kann. Und genau das ist unser Anspruch: Eine automatische Komfortlüftung muss in allen Bereichen eine Komfortsteigerung mit sich bringen - auch im Bereich des Schalls. Übrigens wird auf diese Art und Weise auch der sogenannte Telefonieschall (Geräuschübertragung zwischen zwei Räumen bei stehender Luft) unterbunden.

Es gibt natürlich in allen Räumen Fenster, die sich öffnen lassen. Und man darf sie öffnen, wann immer man will (im Winter hat es die gleiche Konsequenz, wie in konventionellen Gebäuden: es wird kalt). Nach der Erfahrung vieler unserer Kunden hat man allerdings nicht oder nur ganz selten das Bedürfnis, ein Fenster zu öffnen, da die Luftqualität extrem hoch ist und Zugerscheinungen durch eintretende Kaltluft unerwünscht sind.

Grundsätzlich herrscht in einem Passivhaus  eine relativ gleichmäßige Temperatur, da die Gebäudehülle sehr gut gedämmt ist. Manchmal soll aber z.B. das Badezimmer wärmer sein oder das Elternschlafzimmer kühler als der Rest des Hauses. Für das Bad gibt es eine Menge Lösungen (FBH, E-Lufterhitzer, Handtuchwärmer etc.). Im Schlafzimmer kann man bei Bedarf das Fenster öffnen (kurzzeitig, oder auch über Nacht kippen). So einfach ist es. Nur haben wir die Erfahrung gemacht, dass man bei 20 °C hervorragend schlafen kann, solange eben die Luftqualität passt (alter Irrglaube: 'frische Luft ist kalt'). Aber am besten ist, man überzeugt sich selbst: Probewohnen im Passivhaus oder ein Gespräch mit einem Passivhaus-Bewohner, wir vermitteln gerne.

Durch die automatische Komfortlüftung können allergieauslösende Partikel gar nicht erst ins Haus gelangen. Die eintretende Frischluft wird über Feinstaubfilter von grobem Staub bis hin zu Pollen gereinigt. Damit ist eine automatische Komfortlüftung gerade für Allergiker ein wahrer Segen. Hygienische Bedenken können auch zerstreut werden: Das Zuluftrohrsystem bleibt aufgrund des Filters dauerhaft sauber; die Abluftrohrleitungen erhalten wohl mit der Zeit einen Staubbelag; die daran vorbeistreichende Luft gelangt aber nie mehr in den Raum.

Gegenfrage: Was passiert im konventionellen Haus? Erstens: der Raum wird aufgeheizt (wie im Passivhaus auch). Zweitens: Das Gebäude wird über Fenster gelüftet (auch im Winter), um ausreichende Luftqualität zu gewährleisten (im Passivhaus macht das die Komfortlüftung). Drittens: Durch die Zufuhr trockener Außenluft wird die relative Feuchtigkeit im Raum reduziert (geschieht im Passivhaus auch). Viertens: Wem das zu trocken ist - was individuell verschieden ist - der befeuchtet: Mit zu trocknender Wäsche, mit mehr Topfpflanzen, mit elektrischem Dampfbefeuchter. Im Passivhaus geht das genauso.

Frage: Viele Menschen fürchten sich vor allzu komplexer Technik. Anlagen sollen möglichst automatisch und vom Menschen unbemerkt ihren Dienst verrichten. Was gibt es dazu zu sagen?

Nach drei Betriebsmonaten wird der Nutzer aufgefordert, die Grobstaub-Gerätefilter zu wechseln. Der Feinstaubfilter vor dem Erdreichwärmetauscher wird erfahrungsgemäß 1-mal jährlich getauscht. Das ist nachweisbar einfacher als beim Staubsauger. Ansonsten empfiehlt sich nach drei Jahren eine kurze Geräteüberprüfung. Und das war´s dann schon.

Das Erste, was die frische Außenluft passiert, ist ein Feinstaubfilter. Der lässt keinen Staub, aber auch keine sonstigen Partikel (bis hin zur Pollengröße) in das System hinein. Weiters wird die Zuluft in allen Leitungsabschnitten tendenziell wärmer, also trockener. Für eine Schimmel- oder Pilzbildung fehlt also sowohl das keimfähige Material als auch die Feuchtigkeit. Die Untersuchung einer großen Anzahl solcher Haustechniksysteme hat bestätigt: Die in den Raum eintretende Luft war aufgrund der Filterung sogar in allen Fällen sauberer als die Außenluft. Und sollte doch mal etwas  schief gehen: alle Leitungsabschnitte sind mittels eines Bürstensystems reinigbar.

Grundsätzlich ist möglich, im Sommer kühlere Luft einzubringen. Allerdings wird mit so kleinen Luftmengen gearbeitet, dass man das System keinesfalls mit einer Klimaanlage vergleichen darf. Es ist möglich, im Sommer Luft mit 16-19 °C einzubringen, die Kühlleistung ist aber mit 200 bis 400 W sehr bescheiden. Passivhäuser sind vom Gebäude her bereits so gestaltet, dass ein aktives Kühlsystem nicht erforderlich ist: mit guter Wärmedämmung (wirkt ja gerade auch von außen nach innen) und außenliegender Beschattung der Glasflächen wird gewährleistet, dass es im Sommer nicht zu heiß wird.

Rohrleitungen werden in der Regel nicht sichtbar installiert, sondern in Wänden, Decken etc. verlegt. Luftein- und -auslässe gibt es in verschiedensten Formen, sodass für jeden Geschmack eine Linie gefunden werden kann. Sie können auch sprichwörtlich nahezu unsichtbar ausgeführt werden.

Alle heute eingesetzten Heizungssysteme sind von einem oder mehreren Energieträgern abhängig: Eine Gasheizung benötigt Gas und Strom; eine Ölheizung benötigt Öl und Strom. Eine Holzheizung benötigt Holz und Strom. Das Kompaktaggregat benötigt nur Strom und davon sehr wenig. Hier besteht auch die Möglichkeit, diesen Bedarf mittels einer Photovoltaikanlage abzudecken. Und wenn der Strom tagelang ausfällt: Ein Passivhaus kühlt auch im tiefsten Winter nicht unter 16 °C aus.

Die Planung eines Passivhauses ist keine Frage von Stil oder Geschmack. Grundsätzlich können sämtliche Stile oder geschmacklichen Vorlieben realisiert werden. Da das Passivhaus aber unabhängig von Form und Gestalt funktionieren muss, empfiehlt sich immer die Einbindung eines erfahrenen Planers. Dieser wird die Passivhausgrundlagen wie Ausrichtung, Kompaktheit der Gebäudeform, Anteil der Fensterflächen und vieles mehr mit den architektonischen Vorgaben in Einklang bringen.

Aufgrund der sehr guten Wärmedämmung, die auch im Fußbodenaufbau  umgesetzt wird (egal ob mit oder ohne Keller), erreicht die Oberfläche des Bodenbelages immer annähernd Raumtemperatur.

Dies ist vor allem in der Übergangszeit ein echter Vorteil des Passivhauses!
Im Niedrigenergiehaus ist dies nicht so, da in der Übergangszeit auf Grund der Sonneneinstrahlung zwar schon nicht mehr geheizt werden muss, dann aber auch die Fußbodenheizung nicht mehr aktiv ist. Somit ist die Fußbodenoberfläche meist zu kalt.

Als Passivhauspionier kann die Firma Weissenseer auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken und hat bereits hunderte von Passivhäusern realisiert. Sehen Sie sich unsere Gebäude an, sprechen Sie mit ihren Bewohnern - überzeugen Sie sich selbst, wir vermitteln gerne einen Kontakt.

PHPP = Passivhaus-Projektierungs-Paket. PHPP ist ein Programm des Passivhausinstitutes in Darmstadt mit welchem der Passivhausstandard rechnerisch überprüft wird. Mittels PHPP lässt sich die Passivhaustauglichkeit der Planung für jeden Ort der Welt exakt nachprüfen und eventuelle Schwachstellen im Voraus noch korrigieren. Ohne positives Berechnungsergebnis mittels PHPP sollte die Umsetzung der Planungsaufgabe nicht in Angriff genommen werden.

Richtig ist, dass ein Passivhaus kein herkömmliches Heizsystem wie z.B. Öl- oder Gasheizung benötigt. Theoretisch  sind natürlich alle Arten von Heizung in einem Passivhaus denkbar, sie erzeugen jedoch in der Regel viel mehr Wärme, als benötigt wird. Die wenige Wärme , die tatsächlich benötigt wird, kann über das Lüftungssystem zugeführt werden. Damit spart man die Kosten für die Heizungsanlage, die Installationen, die Heizkörper und die Wärmeverteilung.

Selbstverständlich. Sollte der Wunsch nach „sichtbarem Feuer“ vorhanden sein, kann dieser natürlich auch im Passivhaus erfüllt werden. Hierbei ist lediglich darauf zu achten, dass der Ofen passivhaustauglich ist (z.B. Raumluft unabhängig betrieben werden kann…) Da die Gebäudehülle des Passivhauses sehr gut gedämmt und die gewünschte Temperatur bereits vorhanden ist, wird das Betreiben eines Ofens zur Folge haben, dass es im Raum relativ schnell wärmer wird, man muss also getrennt lüften können.

Das Beheizen eines Passivhaus ist die leichteste Aufgabe. Da man bei der Errichtung und Auslegung der Haustechnik stets darauf achtet, nicht zu überdimensioniert zu sein, wird die Haustechnik stark an die geforderte Wunschtemperatur, z.B. 22°C angepasst.  Es ist natürlich möglich, die Haustechnik  so auszulegen, dass damit 25°C erreicht werden können. Wichtig ist nur, dass dies bereits in der Planungsphase Berücksichtigung findet.

Ein Passivhaus mit Keller ist überhaupt kein Widerspruch. Hierbei ist zu entscheiden, ob der Keller innerhalb der warmen Hülle ist oder unbeheizt bleibt. Sollte der Keller innerhalb der warmen Hülle sein, ist bei der Auslegung der Haustechnik darauf Rücksicht zu nehmen. Ist der Keller außerhalb der Hülle, ist es wichtig den Übergang von Keller zum Erdgeschoß wärmebrückenfrei auszuführen. 

Gerade in diesen Lagen ist es wichtig die Gebäudehülle im Passivhausstandard auszuführen. Man erreicht womöglich die Passivhauskennwerte wie den Heizwärmebedarf von 15 kWh/m²a oder die Heizlast von max. 10 W/m² nicht, dies ist aber schon in der Projektierung mittels PHPP bekannt und somit kann auf diese Umstände in Hinblick auf die Haustechnik reagiert werden. Da ein Passivhaus nur ein Viertel der Energie eines Niedrigenergiehauses benötigt, ist das Einsparungspotenzial auf einem „schwierigen“ Grundstück sogar wesentlich höher, als in Sonnenlagen. Es führt gerade hier kein Weg vorbei an einer Gebäudehülle im Passivhausstandard.

 

 

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