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5 Fakten, die Sie über Photovoltaik-Anlagen wissen sollten

Die Akzeptanz erneuerbarer Energietechnologien ist in Österreich so hoch wie nie zuvor. Eine Studie der Uni Klagenfurt, WU Wien, Deloitte und Wien Energie aus dem Jahr 2019 zeigt, dass speziell das Thema Photovoltaik auf besonders großes Interesse stößt und für viele als einer der wichtigsten Bausteine am Weg in eine nachhaltige Energiezukunft gilt.

Nicht weniger als 12 % der Befragten gaben an, dass auf ihrem Wohngebäude der Bau einer Photovoltaik-Anlage geplant sei. Speziell unter den künftigen Bauherren beschäftigen sich sehr viele mit alternativen Energiesystemen. Angesichts der ungewissen Preisentwicklung im Strombereich geht es vielen von ihnen nicht nur um das Thema Umweltschutz. Sie möchten sich mit der PV-Anlage auch ein Stück Unabhängigkeit kaufen.

Wir zeigen auf, welche 5 Fakten Sie kennen sollten, damit eine Photovoltaik-Anlage diesen Wunsch erfüllt und darüber hinaus ökologisch und wirtschaftlich Sinn macht.

  • Fakt 1
  • Fakt 2
  • Fakt 3
  • Fakt 4
  • Fakt 5

Fakt 1: Weiter zuwarten zahlt sich nicht aus

Die Preise von Photovoltaik-Anlagen sind in den Jahren vor dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine kontinuierlich gesunken. Das liegt einerseits daran, dass die Fertigungskapazitäten massiv ausgebaut wurden und der Automatisierungsgrad in der Produktion deutlich gestiegen ist. Andererseits hat die technische Entwicklung dazu beigetragen, dass heute pro Kilowatt peak weniger Solarzellen benötigt werden, der Wirkungsgrad der Anlagen also verbessert wurde.

Als Folge des Krieges sind seit 2022 die Energiepreise explodiert und damit die Nachfrage nach PV ebenso wie deren Preis gestiegen. Experten gehen davon aus, dass die Preise für Photovoltaik-Anlagen in Zukunft – wenn überhaupt – nur mehr minimal fallen werden. Aufgrund der weltweiten Zunahme der Produktionszahlen könnten nach einer Überwindung der Lieferkettenproblematik zwar die Kosten für die Paneele wieder leicht sinken. Doch weitere Bestandteile wie der Wechselrichter, die gesamte Verkabelung und allen voran die Arbeit für die Installation werden eher teurer. Aus diesem Grund scheint spätestens jetzt der optimale Zeitpunkt da zu sein, um eine PV-Anlage am eigenen Haus zu installieren.

Auf Preisbasis 2023 bewegen sich die Kosten für eine 5 kWpeak Anlage aus europäischer Produktion zwischen € 11.000,- bis € 14.000,– (abhängig von der Befestigungsart und der Software-Ausstattung zur Systemoptimierung und Anlagenüberwachung). Die Kosten der Paneele betragen davon rund 50 %, die restlichen 50 % machen Befestigung, Wechselrichter, Verkabelung und E-Installation aus.

So rüsten Sie Ihr Eigenheim für die künftige PV-Anlage

Tipp: Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, eine PV-Anlage zu erwerben, aktuell aber noch zuwarten möchten, sollten Sie beim Hausbau eine Leerverrohrung in den Technikraum verlegen lassen. Das erzeugt keine großen Kosten und hilft Ihnen später bei der Installation enorm. Früher oder später werden Sie PV nachrüsten!

Fakt 2: Eine PV-Anlage sollte nicht überdimensioniert sein

Damit sich eine Photovoltaik-Anlage innerhalb weniger Jahre amortisiert, sollte es oberstes Ziel sein, möglichst viel des erzeugten Stroms im eigenen Haushalt zu verbrauchen. Denn der Einspeisetarif ist, wenn nicht gerade der Strompreis Kapriolen schlägt äußerst niedrig. PV-Anlagen Besitzer wissen daher zu berichten, dass sie vor allem eines gelernt haben: Den Strom dann zu verbrauchen, wenn er gerade produziert wird. Also beispielsweise die Waschmaschine nicht abends, sondern tagsüber zu starten.

Das Problem ist nur: Der Bedarf im Haushalt und die Energieproduktion einer Photovoltaik-Anlage fallen nicht immer zur gleichen Zeit an. Haushalte verbrauchen vor allem morgens und abends Strom, wenn die PV-Anlage nur wenig Energie produziert. Zu Mittag hingegen herrscht zumeist ein Stromüberschuss, aber in vielen Haushalten ist dann niemand zuhause, der ihn verbrauchen könnte. Es sei denn, es herrscht Pandemie und alle arbeiten im Homeoffice!

Wer seine Anlage zu groß auslegt, wird ohne Speichersystem daher nur verhältnismäßig wenig eigenen Strom selbst verbrauchen können. Das sorgt für schlechte Amortisationszeiten.

Für ein Eigenheim mit rund 150 m² liegt die ideale Leistung erfahrungsgemäß zwischen 3 und 3,6 kWpeak oder 8 bis 10 Modulen. Pro kWpeak kann in Österreich mit einem Ertrag von 1000 bis 1100 kWh/Jahr gerechnet werden. Bei einem Strompreis von 20ct/kWh erspart man sich somit über 200 Euro/kWpeak. Die Rechnung geht jedoch nur dann auf, wenn Sie den Strom tatsächlich selbst verbrauchen.

Mit einfachen Tricks, etwa der Installation einer Zeitschaltuhr bei Haushaltsgeräten, können Sie den Eigenverbrauch optimieren und damit die Amortisationszeit senken. Am Markt finden Sie außerdem intelligente Smart Home-Technologien, die überschüssige Solarenergie automatisch an Verbraucher (z.B. Boiler, Wärmepumpen oder Infrarotheizungen) innerhalb Ihres Hauses weiterleiten.

Dazu ein Beispiel: Bei Betrieb einer Wärmepumpe mit Wohnraumlüftung und geringem Haushaltsstrom während des Tages kann mit einem Eigenverbrauch des erzeugten Stroms von ca. 50 % im Jahresschnitt gerechnet werden. Eine 3 kWpeak Anlage amortisiert sich dann in 8 bis 9 Jahren. Danach verdienen Sie bis zum Erreichen der prognostizierten Lebensdauer von etwa 25 Jahren bares Geld. Haben Sie weitere Verbraucher im Haus, die während des Tages Strom benötigen (z.B. eine Poolpumpe), kann der Eigenverbrauch sogar auf bis zu 80 % gesteigert werden.

Rentiert sich eine Photovoltaik-Anlage bei Ihrem Eigenheim? Diese Links helfen bei der Entscheidung

Berechnungstool: Auf der Website der österreichischen Energieagentur finden Sie ein Photovoltaik-Berechnungstool (https://www.klimaaktiv.at/service/tools/erneuerbare/pv_rechner.html), das für private Nutzer entwickelt wurde. Es hilft Ihnen dabei, in wenigen Schritten abzuschätzen, ob eine PV-Anlage bei Ihnen zu Hause Sinn machen würde.

Förderungen: Photovoltaik wird in Österreich gefördert. Aufgrund der föderalistischen Struktur der Förderlandschaft sind generelle Aussagen über die Förderhöhe jedoch schwer zu treffen. Auskunft über die Fördermöglichkeiten in Ihrem Bundesland gibt der Bundesverband Photovoltaic Austria (https://www.pvaustria.at/forderungen/)

Fakt 3: Selbst schmale Schatten können die Leistung massiv beeinträchtigen

Über den Ertrag und damit die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage entscheiden in erster Linie die Ausrichtung der in Frage kommenden Dach- oder Fassadenfläche und die Sonneneinstrahlung. Optimal ist eine Südausrichtung. Aber auch abweichende Ausrichtungen nach Südost und Südwest sind durchaus ertragsreich.

Da der Ertrag eines Solarmoduls bei senkrechtem Lichteinfall am besten ist, sollten Sie auf den Neigungswinkel zur Sonne um die Mittagszeit achten. Eine gewisse Mindestneigung der Module ist außerdem Voraussetzung dafür, dass der Selbstreinigungseffekt funktioniert. Aus diesem Grund geben manche Hersteller eine bestimmte Gradzahl für die geringste zulässige Neigung vor.

Worauf Sie ein besonderes Augenmerk legen sollten, sind Schatten, beispielsweise von Leitungen oder Antennen. Diese können eine starke Leistungsminderung zur Folge haben, da die Solarzellen innerhalb der Module in Reihe geschaltet sind. So bestimmt das schwächste Glied die Gesamtleistung. Der Einfluss der Verschattung ist bei einer genauen Planung zu prüfen und bei der Modulplatzierung auf dem Dach zu beachten. Bis zu einem gewissen Grad schaffen eine Parallelschaltung der Module oder der Einsatz von Photovoltaik Modulen mit Bypass-Dioden, die bei einem Leistungseinbruch überbrückt werden, zwar Abhilfe. Diese funktionieren aber nicht in jeder Situation. Kommt es z.B. zu einer Teilverschattung durch Äste oder Stromkabel, sprechen die Bypass-Dioden oft nicht an.

Eine detaillierte Schattenanalyse im Vorfeld ist also bares Geld wert. Gerade im Sommer kann man sich oft schwer vorstellen, wie tief die Sonne im Winter steht und welche umliegenden Gebäude bzw. Objekte dadurch plötzlich zum Problem werden können. Ist die Anlage erst einmal montiert, sind nachträgliche Änderungen nur unter hohem Aufwand zu realisieren.

Vertrauen Sie daher auf einen erfahrenden Elektriker bzw. Solarinstallateur, der Ihnen bei der Planung wertvolle Tipps geben kann. Auch Energieberatungsstellen sowie jeder Energieberater in Ihrem Bundesland kann bei Fragen im Detail Auskunft geben.

Fakt 4: Wer autark sein will, braucht Batterien. Doch die amortisieren sich erst deutlich später.

Wenn Sie einen Stromspeicher installieren, können Sie den Eigenverbrauch nach oben schrauben. Denn nur ein Speicher macht es möglich, dass der Strom auch an sonnenarmen Tagen, in der Nacht oder wenn es tatsächlich mal zu einem Stromausfall kommen sollte, genutzt werden kann.

Obwohl sich die Speichertechnik in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt hat und die Preise gesunken sind, haben Stromspeicher meist einen höheren ideellen als wirtschaftlichen Wert. Laut dem Verband Photovoltaik Austria müssen Sie derzeit bei Lithium-Ionen-Speichern mit einer Kapazität von 5 kWh mit einem Nettopreis von 1.800 Euro bis 2.500 Euro pro kWh rechnen. Bleispeicher sind aufgrund ihrer kürzeren Lebensdauer wesentlich billiger und liegen im Durchschnitt bei 500 € pro kWh. Die Anschaffungskosten eines Stromspeichers für ein Einfamilienhaus betragen also je nach Leistung zwischen 6.000 Euro und 15.000 Euro.

Sollte es Ihnen gelingen, dadurch den Eigenverbrauch von 50 auf 80 % zu steigern, sparen Sie zusätzlich rund 60,- Euro pro kWpeak und Jahr. Die Amortisationszeit ist also sehr lange – es sei denn, Sie besitzen ein E-Auto und laden dieses zu Hause. Aber die Amortisationszeit ist nicht das einzige Kriterium für eine Investition. Immer mehr Menschen ist es wichtig, unabhängig von der Strompreisentwicklung und bei der Energieversorgung möglichst autark zu sein.

Die Installation eines Strom-Speichers ist übrigens recht unkompliziert. Die Speicher brauchen nicht viel Platz und passen in der Regel in jeden Technikraum. Vorteilhaft ist es, wenn sie möglichst nahe am Wechselrichter bzw. Schaltkasten platziert werden können.

Tipp: Für Stromspeicher-Systeme gibt es eigene Förderprogramme

Erkundigen Sie sich nach aktuellen Förderungen für Stromspeicher-Systeme von PV-Anlagen. In Kärnten beispielsweise wird ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Baukostenzuschuss in Höhe von 50% der anerkennbaren Investitionskosten (unter Einbeziehung möglicher Bundes- oder EU-Förderungen) gewährt. Die maximale Höhe (Stand 2022) beträgt € 350,–/kWh Nennkapazität, wobei pro Standort maximal 10 kWh Nennkapazität gefördert werden.

Fakt 5: PV-Anlagen sind langlebig und erzielen auch „im Alter“ hohe Wirkungsgrade

Eine Photovoltaik-Anlage ist das effizienteste und kostensparendste System zur Nutzung der Sonnenenergie. Ihr großer Vorteil besteht darin, dass sie praktisch wartungsfrei mit einer Lebensdauer von 25 Jahren und mehr eingesetzt werden kann.

Das Fraunhofer Institut schreibt in einer Studie, dass waferbasierte PV-Module so langsam altern, dass es eine Herausforderung für die Wissenschaftler darstelle, Leistungsverluste überhaupt nachzuweisen. Eine Untersuchung an 14 Anlagen mit poly- und monokristallinen Modulen hat eine durchschnittliche relative Abnahme des Wirkungsgrades von 0,1 % pro Jahr für die gesamte Anlage inklusive der Module gezeigt.

Auch die Leistungsgarantien der Hersteller von Photovoltaik-Anlagen liegen meist zwischen 20 und 25 Jahren. Ein Punkt, der Ihnen jedoch bewusst sein sollte: Die Lebensdauer der gesamten PV-Anlage wird entscheidend vom Wechselrichter bestimmt. Dieser hält im Optimalfall meist nur rund zehn Jahre und muss danach ausgetauscht werden. Trotzdem können Sie als Eigenheimbesitzer davon ausgehen, dass ihre Anlage für einen sehr langen Zeitraum problemlos Strom erzeugen wird.

Haben die Module irgendwann das Ende ihres Lebenszyklus erreicht, ist die Entsorgung unkompliziert und umweltschonend. Fast alle europäischen Hersteller haben sich freiwillig dazu verpflichtet Altmodule zurückzunehmen und zu recyceln.

Fazit

Eine Photovoltaik-Anlage am Eigenheim zu installieren macht in den meisten Fällen Sinn. Aus ökologischer Sicht sowieso. Aber auch aus finanzieller. Der Zeitpunkt scheint derzeit optimal. Die Technologie ist ausgereift und bei den Kosten dürfte die Talsohle ziemlich erreicht sein.

Wer ein paar einfache Grundregeln einhält, hat die Investitionskosten innerhalb weniger Jahre wieder „verdient“. Eine der wichtigsten lautet: Am meisten spart, wer möglichst viel des Stroms seiner PV-Anlage selber verbraucht. Daher sollten Sie darauf achten, diese nicht zu groß auszulegen. Interessant sind auch intelligente Steuerungen, die zum Beispiel den Warmwasser-Boiler dann einschalten, wenn die eigene Anlage viel Strom produziert. So machen Sie sich noch unabhängiger von Stromkonzernen und deren Preisen.

Vor der Installation sollten Sie außerdem in jedem Fall Beratung von einem Profi einholen, der unter anderem eine Schattenanalyse erstellen kann. Denn bereits schmale Schatten können zu empfindlichen Einbußen beim Wirkungsgrad führen.

Was sich immer lohnt, ist ein Blick auf aktuelle Förderungen in Ihrem Bundesland.

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