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Nachhaltig bauen?

3 Bauweisen und ihre Stärken im Vergleich

Das Thema Nachhaltigkeit ist heute omnipräsent und rückt auch beim Hausbau zunehmend in den Fokus. Das Ziel vieler Eigenheim-Errichter: Möglichst bewusst mit wertvollen Ressourcen umzugehen. Sie haben erkannt, dass sie weder auf Komfort verzichten noch enorme Mehrkosten in Kauf nehmen müssen um „grünen Wohnraum“ zu schaffen.

Wer beim Hausbauen nicht nur an den eigenen Komfort, sondern auch an die Umwelt denkt, sollte allerdings verschiedenste Aspekte berücksichtigen und besonders vorausschauend planen. Denn die Energiebilanz des eigenen Hauses muss über die komplette Lebensdauer stimmen. Von der Herstellungs- über die Nutzungs- bis zur späteren „Recycling“-Phase. Schon bei den ersten Planungsschritten ergibt sich ein hohes Einsparpotenzial. Sein Gebäude auf einem Grundstück falsch auszurichten, kann später deutlich höhere Energiekosten nach sich ziehen. Die Sonnennutzung, die Wahl der Bauweise sowie die Energieeffizienz der verwendeten Baustoffe entscheiden darüber, wie die Ökobilanz Ihres Eigenheims ausfallen wird.

Wir zeigen auf, welche Bauweisen in Bezug auf ihren ökologischen Fußabdruck welche Stärken ausspielen.

  • Möglichkeit 1
  • Möglichkeit 2
  • Möglichkeit 3

Möglichkeit Nr. 1: Die Massivbauweise

Blog Weissenseer Haus 402

Wer ein Eigenheim errichtet, verbindet Nachhaltigkeit meist auch mit dem Begriff Langlebigkeit. Speziell mineralische Baustoffe heften sich gerne auf die eigenen Fahnen, hier die Nase vorne zu haben.

Argumentiert wird unter anderem mit

  • einer Generationen überspannenden Nutzungsphase,
  • niedrigen Instandhaltungs- und Wartungskosten sowie
  • der Recyclingfähigkeit am Ende der Nutzungsphase.

Tatsächlich haben Häuser in Massivbauweise grundsätzlich den Vorteil, dass die Wände großteils aus mineralischen Materialien bestehen, die in der Natur ausreichend vorhanden sind. Auf deren Basis erzeugte Hochlochziegel weisen eine hohe Druckfestigkeit und eine gute Fähigkeit zur Wärmespeicherung und zur Schalldämmung aus.

Doch ein Blick auf die Herstellung von Ziegeln zeigt, dass vergleichsweise viel Energie aufgewendet werden muss, bis sie auf der Baustelle ankommen. Ton muss zunächst abgebaut werden, dann wird er gereinigt, aufbereitet und gegebenenfalls mit Porosierungsstoffen gemischt. Um die für die Verarbeitung geeignete Konsistenz zu erhalten, wird der Ton mit Wasserdampf versetzt, durch ein Extrusionswerkzeug gepresst und geschnitten. Die entstandenen Ziegelrohlinge werden danach getrocknet und später gebrannt. Dazu benötigt man Prozesstemperaturen bis zu 970°C. Auch bei einer Schnelltrocknung und einem Schnellbrand setzt man den Ziegel für mindestens 20 Stunden einer Temperatur von über 100°C aus. Diese Temperaturen lassen sich nur mit fossilen Brennstoffen erzeugen.

Wer möglichst nachhaltig bauen will, muss außerdem die späteren Energiekosten im Blick haben. Es gilt also, das Eigenheim während der Nutzungsdauer möglichst wirtschaftlich zu betreiben. Auch wenn Ziegel grundsätzlich als guter Wärmespeicher gelten, benötigen sie im modernen Hausbau eine zusätzliche Dämmung. Doch diese kostet gerade im Massivbau verhältnismäßig viel Energie.

Wissenschaftler der TU München haben bei einer vergleichenden Gegenüberstellung unterschiedlicher Wandsysteme ermittelt, dass der Primärenergieinhalt an nicht erneuerbarer Energie für einen m² Wand, der mit einem 24er Ziegel inklusive 21cm EPS Dämmung benötigt wird, 260 kWh beträgt. Im Vergleich zu einer Holzriegelwand mit Zellulosedämmung und dem gleichem U-Wert benötigt man zur Herstellung einer Ziegelwand somit das 8-fache an Energie.

Wie nachhaltig ist die Massivbauweise?

Der Massivbau argumentiert in Sachen Umweltschutz in erster Linie mit Langlebigkeit. Zudem sind mineralische Baustoffe in der Natur ausreichend vorhanden und voll recyclingfähig.

Während der Nutzungsdauer können Massivhäuser ressourcenschonend betrieben werden. Voraussetzung dafür ist jedoch eine gute Wärmedämmung. Im Vergleich zu anderen Wandaufbauten (z.B. Holzriegelkonstruktionen) ist in Summe dann allerdings ein vergleichsweise hoher Primärenergieaufwand erforderlich, um entsprechend gute Dämmwerte zu erzielen.

Möglichkeit Nr. 2: Holzmassivbauweise (Massiver Trockenbau)

Eines gleich vorweg: Ein Holzmassivhaus muss nicht zwingend in Form eines Blockhauses gedacht werden. Schon vor Jahren hat die massive Holzplatte – also mehrere kreuzweise übereinandergelegte und miteinander verleimte Holzlagen – das Bauen mit Holz einfacher und vielfältiger gemacht und die konstruktiven Möglichkeiten immens erweitert. In Abgrenzung zum Holz-Skelettbau kommen hier also vollflächige und tragende Wand-, Dach- oder Deckenelemente aus massiven Holzbauteilen zum Einsatz.

Aus ökologischer Sicht sprechen verschiedene Aspekte für diese Bauweise. Im Vergleich zu Ziegelbauten beispielsweise benötigt die Herstellung und Bearbeitung von Massivholzbauteilen sehr wenig Energie. Holz ist als nachwachsender Rohstoff CO2-neutral, so dass die Massivholzbauweise hohen ökologischen Ansprüchen genügt. Unbehandelte Massivholzwände können am Ende ihrer Lebenszeit bedenkenlos entsorgt und wiederverwendet werden.

Wer den ökologischen Grundgedanken konsequent fortführen will, muss jedoch auch bei den anderen Bauteilen auf deren Umweltaspekt achten. Dies betrifft vor allem die Außenwanddämmung. Denn bei der Holzmassivbauweise ist immer auch ein Witterungs- und Wärmeschutz zu empfehlen, weil Holz allein „nur“ eine mittlere wärmedämmende Wirkung erzielt. Die Wärmedämmung wird in der Regel an den Außenwänden mit Hilfe verschiedener Fassadensysteme realisiert. Zum Einsatz kommen beispielsweise Holzweichfaserplatten, vorgehängte Wärmedämmelemente oder Wärmedämmverbundsysteme (WDVS). Das bedeutet, dass bei dieser Art der Massivbauweise die Dämmebene klar von der Tragstruktur getrennt ist.

Auch wenn Holzmassivbauten grundsätzlich als besonders ökologisch gelten, haben sie doch einige Nachteile, die es zu bedenken gilt. Im Gegensatz zur Leichtbauweise, wo Holzständer für die Lastabtragung verantwortlich sind, werden bei massiven Holzbauten großformatige, flächenhafte Elemente eingesetzt. Aus diesem Grund ist der Holzverbrauch hier deutlich höher. Für 10 m² Außenwand braucht man 1 m³ Holz, also die 5fache Menge einer Holzriegelwand – bei gleicher Funktion.

Auch das Gewicht einer Holzmassivwand ist deutlich höher, was beim Transport unter Umständen einen Unterschied machen kann. Der Schallschutz von Holzmassivhäusern erfüllt zwar die Norm, ist aber schlechter als bei der Holzriegelbauweise, da hier durch die Kombination verschiedener Bauteile die Schwingungen stärker gedämpft werden. Außerdem ist die Luftdichtheit bei der Holzleichtbauweise eher zu gewährleisten, weil der Vorfertigungsgrad deutlich höher ist. Bei einer Holzmassivwand ist die Luftdichtheit auf der Baustelle, und damit unter dem Einfluss von Wind und Wetter, herzustellen. Da die Dämmebene von der Tragebene getrennt ist, unterliegt man zudem leicht der Versuchung, aus Kostengründen auf eine EPS-Dämmung zurückzugreifen und damit alle durch das Holz erzielten ökologischen Aspekte wieder zu vernichten.

Möglichkeit Nr. 3: Holzleichtbauweise

Holzriegel-Konstruktionen gelten im Vergleich zu anderen Bauweisen als besonders ressourcenschonend. Wie bereits erwähnt, ist der Holzverbrauch bei dieser Art zu bauen im Vergleich zu einem Holzmassivhaus um das Fünffache geringer. Da die Dämmschicht aus natürlichen Dämmstoffen platzsparend im Inneren des Wandaufbaus sitzt, ergibt sich ein weiterer Vorteil: Man erreicht gleich gute Wärmedämmwerte mit geringeren Wandstärken und „erzeugt“ automatisch einen Zugewinn an Wohnfläche von bis zu 10 Prozent.

Holzriegel-Konstruktionen gelten aber auch deshalb als besonders ressourcenschonend, weil hier ein maximaler Vorfertigungsgrad in kontrollierter Umgebung (Produktionshalle) möglich ist. Das sichert einerseits höchste Qualitätsstandards und reduziert andererseits Transportwege.

Wer nachhaltig bauen will, sollte sich jedoch genau erkundigen, wie der Wandaufbau seines künftigen Eigenheims aussieht. Die Firma Weissenseer beispielsweise verwendet ausschließlich heimisches Holz (kurze und umweltschonende Transportwege) oder aus Holz gewonnene Werkstoffe in ihren Wänden. Gedämmt werden die Wände mit Zellulose. Die hinterlüftete Fassade (auch bei Putzfassaden) schützt das Haus vor sommerlicher Überhitzung. Da weder Folien noch Kunststoffe im Wandaufbau verarbeitet werden, sind die Wände voll recycelbar und baubiologisch unbedenklich.

7 Gründe, warum Holz ein besonders nachhaltiger Baustoff ist:

  1. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Auch bei der Herstellung von Holz als Baustoff wird deutlich weniger fossile Energie benötigt, als für die Produktion von Mauerziegeln, Stahl, Glas oder Beton. Dies schont unsere begrenzten Energie- und Rohstoffreserven.
  2. Gleichzeitig ist Holz der einzige Baustoff, der das gefährliche Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) langfristig bindet und speichert. Wenn Holz als Baustoff genutzt wird, hält seine Klimaschutzwirkung auch noch an, nachdem es aus dem Wald geerntet wurde.
  3. Durch den hohen Vorfertigungsgrad lässt sich die Bauzeit verkürzen. Das schont Ressourcen, weil unter anderem weniger Restmüll anfällt und in der Regel (speziell bei der Verwendung heimischer Hölzer) weniger Transportaufwand nötig ist.
  4. Holz besitzt eine ausgezeichnete Tragfähigkeit und eine sehr gut wärmedämmende Eigenschaft. Dadurch lässt sich eine hohe Wärmedämmleistung mit äußerst schlanken Wandstärken erzielen.
  5. Unser Eigenheim ist wie eine zweite Haut und sollte sich entsprechend gut anfühlen. Holz ist deshalb als Baustoff ideal. Es riecht gut und sorgt für eine angenehme Atmosphäre. Holz ist ein warmer Baustoff, kann Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben und sorgt damit für ein natürlich reguliertes Raumklima.
  6. Häuser aus Holz sind am Ende ihrer Lebensdauer voll recyclingfähig. Einzelne Bauteile können selbst nach Jahrzehnten weiterverwendet oder zumindest wiederverwertet werden.
  7. In Österreich zählt die Forst- und Holzwirtschaft zu den größten Arbeitgebern des Landes und schafft Arbeitsplätze vor allem in ländlichen Regionen.

Fazit und Blick in die Zukunft

Das eigene Haus ist immer auch Ausdruck der eigenen Lebenseinstellung. Wem es am Herzen liegt, seinen Wohnraum möglichst umwelt- und ressourcensparend zu errichten, baut am besten auf Holz. Der Baustoff ist regional verfügbar, bei seiner Herstellung wird sehr wenig Energie verbraucht und während der langen Nutzungsdauer ist er wegen seiner ausgezeichneten Dämmeigenschaften ein Garant für niedrige Heizkosten. Zudem sorgt Holz für ein besonders angenehmes und gesundes Raumklima.

Wer nachhaltig bauen will, muss aber weiterdenken.

Zum einen geht es darum, sich bereits in der Planung nicht nur Gedanken über die Errichtung, sondern auch die spätere „Entsorgung“ des Eigenheims zu machen. Weissenseer verfolgt dabei die Vision des cradle-to-cradle Konzeptes. Dies bedeutet nicht nur, den Ressourcenverbrauch möglichst gering zu halten, sondern solchen Materialien den Vorzug zu geben, die entweder komplett biologisch abbaubar sind oder ohne großen Qualitätsverlust weiter verwendet werden können.

Zum anderen gilt es auf Dauer möglichst ressourcenschonend im eigenen Haus zu leben. Zu diesem Zweck können verschiedene Maßnahmen ergriffen werden. Von der optimalen Nutzung der Sonnenenergie (Link zum Blogbeitrag) über eine effiziente Wärmedämmung (Link zum Blogbeitrag) bis hin zur optimierten Wasserversorgung (z. B. Trennung von Trink- und Brauchwasser) und Abwasserentsorgung.

Weissenseer gilt auf diesem Gebiet als Vorreiter und entwickelt seit vielen Jahren Konzepte für autarkes Wohnen. Schon heute bietet Weissenseer seinen Kunden deshalb innovative, technische Lösungen, die die Themen Mobilität, Ernährung und selbst das autarke Entsorgen der Abfälle einschließen. Eine E-Ladestation, die von der hauseigenen Photovoltaikanlage gespeist wird oder Vertical Farming Konstruktionen entlang der Hauswand, die das Anbauen von eigenem Gemüse auch ohne großen Garten ermöglichen, sind nur einige Beispiele für viele spannende Entwicklungen, die Eigenheime künftig wesentlich unabhängiger machen werden.

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Kontaktieren Sie uns:  www.weissenseer.com/kontakt/

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Email: office@weissenseer.com
Website: www.weissenseer.com

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